Tipps zur Busreise zum Morgenstraich in Basel!

Fasnacht – Basel lebt!

Der Basler Morgenstraich – was für ein Ereignis!
Am Morgenstraich, Montagmorgen, Punkt vier Uhr, gehen in der Stadt die Lichter aus – und die von innen her beleuchteten Laternen der Cliquen an. Königin Fasnacht übernimmt das Zepter. Drei Tage lang steht die Stadt Kopf, getragen vom Klang von Tausenden von Piccolos und Trommeln.

Am Montag- und Mittwochnachmittag formieren sich die unzähligen Cliquen zum „Cortège“ (Als Cor-tèges werden die Fasnachts-Umzüge bezeichnet, die am Montag- und Mittwoch-nachmittag durch die Innenstadt stattfinden.), an denen sie ihre Sujets präsentieren, mit denen sie das Geschehen des vergangenen Jahres geistreich und ironisierend verspotten. Neben den Wagen nehmen auch die in den letzten Jahrzehnten populär gewordenen Guggemusiken mit ihren Sujets am Umzug teil.

Am Montag- und Mittwochabend ziehen über 60 Schnitzelbank-Gruppen durch die Restaurants. Auch sie verspotten mit ihren baseldeutschen Versen, singend und musizierend, die Ge-schehnisse des vergangenen Jahres.
Der Dienstag gehört am Nachmittag den Kindern und der Kinderfasnacht.

Am Dienstagabend versammeln sich dann die Guggenmusiken und man kann bei Musik die prachtvolle Laternenausstellung auf dem Münsterplatz bewundern. Das ,Gässle’ ist für viele Fasnächtler, aktive wie passive, neben dem Morgenstreich das Schönste. Dabei ziehen Cliquen oder Schyssdrägg-ziigli (kleine Gruppen), begleitet von unzähligen Zuhörenden, auch durch die kleinsten Basler Gassen und Gässchen.

Morgenstraich in Basel mit jomotoursDer Morgenstraich in Basel!

Im einst sehr protestantischen Basel beginnt die Fasnacht erst in der Woche nach dem Aschermittwoch – also eine Woche später als in den katholischen Gegenden.

Mit dem letzten Glockenschlag verlöscht das Licht der Straßenbeleuchtung, und gleichzeitig ertönt die Stimme des Tambourmajors: »Moorgenstraich, voorwärts, maarsch!«
Und dann beginnt ein »Drummle« und »Pfyffe« in allen Gassen. Trommeln und Pfeifen ist wohl das markanteste Markenzeichen der Basler Fasnacht.

Die größeren Cliquen führen für die Vermittlung der Traditionen sowie für die Sicherung des Nachwuchses in ihren eigenen Reihen sogenannte »Junge Garden«, in denen die Kinder und Jugendlichen das Fasnachtsbrauchtum pflegen. Dazu gehört vor allem die hohe und immer mehr perfektionierte Kunst des Trommelns und des Piccolospie-lens. Die alten militärischen Märsche wurden im Laufe dieses Jahrhunderts durch eine Fülle neuer, immer anspruchsvollerer Kompositionen ergänzt und ersetzt. Heute sind gut und gern 200 Märsche im Handel erhältlich.

Die strengen Rhythmen der alten Märsche und die sich gemessenen Schrittes hinter der Laterne bewegenden Cliquen (Fasnachtsgesellschaften) faszinieren die Zu-schauer.
Die Laternen sind das Herzstück jeder Fasnachtsclique. Mit großem künstlerischen Engagement werden auf über 200 großen Transparenten jeweils die Gegebenheiten des vergangenen Jahres, die sogenannten Sujets, persifliert.

Das Sujet ist das aktuelle oder Fantasie-Thema, das von den Cliquen »ausgespielt« wird, hauptsächlich lokale Ereignisse des vergangenen Jahres.

7.00 Uhr: Die Dunkelheit räumt das Feld. Die ersten Straßenbahnen – sie heißen in Basel »Drämmli« – quietschen durch die Stadt. Der Morgenstraich ist vorbei…

Morgenstraich in Basel mit jomotoursIhr wollt an dem einmaligen Ereignis dabei sein?

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