Reisebericht Rafting-Trip nach Imst am 15.05.09

Als ich diese Rafting Gruppenreise als Reisebegleiter übernommen hatte, wusste ich noch nicht so genau was Rafting eigentlich ist. Ich dachte: “jaaaaa da fahr ich halt in so nem Boot so nen Fluss runter. Wird schon irgendwie lustig sein. So wie Kanufahren nur mit einem cooleren Namen” Und das war schon mein erster Denkfehler an dem Tag! Rafting ist nichts was du einfach mal so machst! Rafting heißt, gemeinsam in einem Team zu kämpfen, zu 100 Prozent zu arbeiten und gegen die Wellen zu Paddeln! Aber ich fange besser erst einmal von vorne an.

Raftingreise nach Imst

Wir sind schon in der früh losgefahren und haben zum Wach werden gemeinsam gefrühstückt und ein paar Filme angesehen. Gegen 14 Uhr als wir ankamen fing bei einigen, die im gegensatz zu mir schon etwas über das Rafting wussten, die Aufregung an. Wir schlüpften also schnell in die Neoprenanzüge und fuhren zur Ablegestelle. An dieser Stelle sei mal erwähnt, wie viel Spaß es schon alleine macht so einen Neoprenanzug anzuhaben. Man schwitzt zwar ein bisschen aber man fühlt sich wie ein echter Kerl in diesem Hautengen Latex Zeug ;-).

Bei den Booten wurden wir dann in 10er Teams eingeteilt und in den einzelnen Booten über unsere Aufgaben aufgeklärt. Der Guide meines Teams war ein wirklich cooler Schotte der uns ganz lässig erklärte, dass es nur 4 wichtige Kommandos gab: Vorwärts, Rückwärts, Stopp und ins Boot. Hört sich nach einem Kinderspiel an, dachte ich und konnte es nicht abwarten endlich loszufahren. Als wir ins Wasser stiegen bekam ich den ersten Schock und verstand erstmals wieso wir bei perfektem Wetter ( gefühlte 20 grad Sonnenschein ohne auch nur eine einzige Wolke) einen Neoprenanzug anziehen musste.

Gruppenausfahrt zum Rafting

Das Wasser war eisig Kalt. Der Guide erklärte uns Später, dass es Geschmolzenes Eis der umliegenden Berge war. Also auf ins Boot und das Paddeln find an. Anfangs hatten wir weder Rythmus noch sonst etwas in unserem herumgepaddel drin und der ein oder andere erwischte seinen Nebensitzer ziemlich unsanft (ja, auch ich =D). Dann kam die erste Stromschnelle, und ich denke das war auch der Mo ment in dem wir alle wach wurden. Das Boot wurde vorne Hochgerissen und mit Geschwindigkeit in die Nächste Welle geschleudert. Wir mühten uns Ab gegen die Wellen zu Paddeln und lachten vor Freude. Von wegen Kanufahren in einem kleinen Wässerchen das hier war ein Abenteuer wie ich es bisher nur in Holland auf einem Segelschiff im Sturm erlebt habe.

Allmählich bekamen wir auch einen Rythmus rein und fingen an miteinander zu arbeiten. Dann, als das Wasser gemählicher Wurde durften wir ins Wasser springen. Nach einem Kraftakt wie dem Paddeln, war das Wasser auch nicht mehr ganz so Kalt und viele von uns Sprangen öfters mal ins Wasser (gegen Ende der Tour hab ich es endlich geschafft einen halbwegs guten Rückwärtssalto vom Boot zu machen) Hier wuchs unser Zusammenhalt noch mehr zusammen, weil wir uns ständig gegenseitig halfen wieder ins Boot zu kommen! Ich möchte betonen, dass die Frauen auf meinem Boot eine Kraft hatten die ich nur bewundern kann, ich habe glaube ich noch nie jemanden so schnell hochgezogen. Dann ging es Weiter die Stromschnellen entlang, eine schneller und wilder als die andere. In den Pausen zwischen den Stromschnellen machten wir auch Spiele, dass wir uns z.B. gegenseitig an den Westen packten und gleichzeitig auf den Rand stehen sollten. Was sich sehr leicht anhört, aber extrem schwierig in der Umsetzung war.

Bei einer der Pausen sahen wir dann 2 der anderen Boote aus unserer Gruppe und ich sah, wie einer der Guides ein von seinem Boot sprang um ein Mädchen von dem anderen runter zureißen. Ich dachte mir, dass was der kann, kann ich auch und versuchte bei einer späteren Gelegenheit, diesen guide von seinem Boot runterzureissen. Ich nahm anlauf, benutzte den Rand unseres Bootes als Trittbrett, mit nichts anderes Als dem Guide vor Augen. Und sprang knappe 20 cm daneben, so dass ich die Weste von ihm zwar streifte aber nicht zu fassen bekam. Also hatte ich als Rächer meiner Gäste versagt und bin Baden gegangen 😉

Als wir dann, meiner Meinung nach, viel zu früh angekommen sind und die Tour vorbei war, waren wir alle Hungrig und Müde. Es ging also erst mal zum Duschen und dann gab es ein saftiges Barbecue mit dem bisher besten Geflügelsteak das ich je gegessen habe. Anschliessend ging es Leider Nachhause.

Busreise zum Rafting

Mein Fazit von dem Tag ist folgendes:

Wer jemals in seinem Leben das Abenteuer sucht, sollte so eine Fahrt mitmachen. Es ist ein Erlebnis, wie man im leben selten ein zweites findet. Es schweißt Teams zusammen, man Powert sich aus sieht den ganzen Tag bei Sonnenschein die Schönsten Landstriche Österreichs und genießt am Abend ein Fantastisches Essen. Dieser Tag war einer der schönsten meines bisherigen Lebens und die Beste Reise die ich bisher Übernommen habe!

Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei all meinen Gästen für diesen fantastischen Tag bedanken. Ihr wart Spitze!

Euer Patrick vom jomotours-Team

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3 Antworten to “Reisebericht Rafting-Trip nach Imst am 15.05.09”

  1. Fabian Says:

    Die auf geotagging spezialisierte Fotocommunity locr.com hat jetzt das erste web-basierte Fotobuch, das Bilder automatisch mit Landkarten und Hintergrundinformationen verknüpft entwickelt! Einfach mal anschauen!
    Grüße

  2. SeestSiskhido Says:

    Hi,

    I begin on internet with a directory

  3. Don gato Says:

    Dieser Tag war einer der schönsten meines bisherigen Lebens und die Beste Reise die ich bisher Übernommen habe!

    Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei all meinen Gästen für diesen fantastischen Tag bedanken. Ihr wart Spitze!

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