Archive for Juni 2009

Reisebericht: Busreise nach Venedig

Juni 25, 2009

Freitag abends ging’s los. Aus dem miesen und wolkigen Wetter hier in Deutschland ab mit dem Bus nach Venedig ins wunderschöne Italien. Auch zur Schonung der Energiereserven und in Erwartung auf Venedig war die Stimmung im Bus sehr harmonisch und ruhig. Als wir morgens in Venedig ankamen hingen auch hier schwere und dunkle Wolken am Himmel. Doch das vermieste uns nicht die Laune. Gegen 9.30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel in der nähe von Venedig.

Am Hotel angekommen habe ich gleich mal die Zimmernummern und weitere Informationen für meine Gäste geholt. Nach und nach konnten meine Gäste dann die Zimmer beziehen. Einige Leute sind dann gleich auf eigene Faust nach Venedig gefahren. Meinem Angebot, als Gruppe nach Venedig zu fahren, schlossen sich einige Leute an. Und so machten auch wir uns nach einer kurzen Pause auf den Weg ins schöne Venedig.

Nach der Ankunft in Venedig gab es erst einmal ein leckeres Mittagessen bei einem der unzähligen Pizzarestaurants. Bei so viel verschiedenen Angeboten fällt einem die Wahl nicht leicht. Während wir also gemütlich beim Essen saßen begann plötzlich der Himmel sich zu öffnen und immer heller zu werden. An mehreren Stellen brach die Sonne durch. Zum Nachmittag hin war nicht mal mehr eine Wolke am Himmel zu entdecken! Die Sonne schien, öffnete die Herzen und hob die Laune.

Daraufhin schauten wir uns die Seufzerbrücke, die Markuskirche, die unzähligen kleinen und krummen Gassen und die wunderschönen Plätze Venedigs an. Prächtig und stolz fuhren die Gondeln an uns vorbei. Den Abend genossen die Gäste auf dem goldscheinenden Markusplatz oder in der romantischen Altstadt Venedigs. Gegen später ging’s dann ab ins Hotel und mir fielen nach einem langen, aufregenden und wunderschönen Tag die Äuglein zu.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir dann um 9.00Uhr los nach Lugano in die Schweiz. Die sonnige Promenade in Lugano lud zum Schlendern und Träumen ein. Auch hier schien die Sonne wunderbar vom Himmel und o konnte ich es mir nicht nehmen lassen einen Sprung in den Luganosee zu wagen. Herrlich, 21Grad Wasssertemperatur!!! Das Wasser war doch tatsächlich wärmer als es aussah =)
Um 15.30 Uhr ging es dann endgültig Richtung Heimat nach Deutschland. Und so ging ein erholsamer und schöner Kurzurlaub zu Ende.

Bis zum nächsten Mal

Euer Manu

Reisebericht: Busreise nach Lido di Jesolo

Juni 22, 2009

Nach einer sicheren und zügigen Busfahrt nach Lido di Jesolo ins schöne Italien, kamen wir am morgen gegen 9 Uhr an. Natürlich ist die normale Eincheckzeit im Hotel erst gegen 13Uhr, aber die netten Rezeptionsdamen der zwei Hotels gaben die Schlüssel zu den Zimmern frei, sobald diese gerichtet waren. Einige wollten schnellst möglichst die Sehnsucht nach Sommer, Sonne, Strand und Meer stillen und legten sich sofort ans Wasser. Die Sonne brannte und das Meer brauste. So konnte man das Leben genießen.

Die Hotelzimmer sind modern und sauber gewesen. Nach dem Inclusiveabendessen und ein paar leckeren Getränken machte sich ein Großteil auf, die Nacht in Lido zu erkunden. Gelandet sind wir dann im „Gasolino“, einer Bar mit Tanzfläche und viel guter Mix Musik. Getanzt, gelacht und gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

Nach einer demzufolge kurzen Nacht gab es ein kräftigendes Frühstücksbuffet. Gäste welche auf Entdeckungstour gehen wollten fuhren dann um 11Uhr nach Venedig. Nach einer halbstündlichen Busfahrt erreichten wir Punta Sabionne. Von dort aus startete dann die Fähre nach Venedig. Schee war diese kurze Kreuzfahrt über die Adria. Pünktlich zum Mittagessen legte die Fähre unweit vom Marcusplatz in Venedig an. Soviel gab es dort zu bestaunen: die Marcuskirche, die schönen alten Gassen und natürlich die Wasserstraßen mit den Gondeln. Gegen Nachmittag sind dann die Gäste teils selbständig zurück nach Lido gefahren.

Nach dem Abendessen machten sich viele schick für einen Besuch der Disko Splash. Bei guter elektronischer Musik wurde viel getanzt und natürlich auch getrunken. Den Kater der Nacht konnte man an einem ganzen weiteren Tag am Strand oder Pool auskurieren.

Ein echter Strand-Party-Urlaub war das. Um 22 Uhr ging es dann am Samstag zurück in die Heimat.

Euer Manu

Reisebericht: Busreise Disneyland® Resort 01.05- 03.05.09

Juni 15, 2009

Am 01. Mai war es endlich soweit. Es ging mit dem Bus nach Paris ins Disneyland® Resort. Als wir zu unserem letzten Zustiegsort -Mannheim- kamen, stand eine Riesengruppe am Bahnhof. Knapp 40 Leute stiegen noch hinzu. Die türkische Tanzgruppe kam gut gelaunt in den Bus und verbreitete gute Stimmung, denn auch sie waren voller freudiger Erwartung auf die Busreise ins Disneyland® Resort. Sicher und entspannt fuhren wir die ganze Nacht durch nach Paris.

Disneyland

Dort angekommen waren wir fast die Ersten. Schon gleich zu Beginn fühlte man sich wie in einer anderen Welt. Durch die prachtvoll geschmückten Gebäude, die Figuren und die Blumen tauchte man sofort in die Disneywelt ein. Wer zum ersten Mal in diesen Park geht, wird teilweise von dem riesen Angebot überfordert sein. Wohin geht man als erstes, was könnte einem Spaß machen? wo sind die besten Attraktionen?
Wir entschieden uns im hintersten Teil vom Park anzufangen und haben uns langsam aber sicher nach Vorne gearbeitet.
Kleiner Tipp von mir: Wer gerne die Hauptattraktionen fahren will, sollte dies morgens tun, da sind die Warteschlangen nicht so lang wie Mittags 😀 Wir sind richtig viel gefahren und haben tolle Eindrücke gesammelt.

Busreise ins Disneyland

Kurz vor 18 Uhr waren wir dann so erledigt, dass wir froh waren ganz entspannt mit dem Reisebus nach Paris in unser Hotel fahren zu dürfen. Das einchecken ging ganz schnell, dank unserem Busfahrer =). Während wir im Disneyland® Resort unsere Zeit verbracht haben, hat er schonmal alle Formalitäten mit dem Hotel abgeklärt, so konnten wir schnell und bequem unsere Zimmer beziehen. Nachdem wir uns ein wenig erholt und etwas kleines gegeessen hatten, ging es dann mit der METRO Richtng Sacre Couer. Hier bekamen wir einen richtig guten Eindruck in das Nachtleben von Paris. Zum einen der tolle Blick über Paris an den Stufen von Sacre Couer, dann das lebendige Künstlerviertel und nicht zu vergessen der gute Wein in einer der unzähligen Bars.

Mit ein bischen zu wenig Schlaf ging es dann um 7.30 Uhr zum
Frühsücksbuffett. Gesärkt vom guten Frühsück packten wir unsere Koffer
zusammen und fuhren auch schon zum Eiffelturm. Allein die Fahrt
zum Eifleturm ist ein Erlebnis, da entdeckt man viele Plätze und Gebäude die einen aus Flimen, Berichten und Reportagen vertraut sind. Am Eiffleturm selbst versuchten wir uns erst gar nicht an der langen, langen Schlange an zustellen sondern genossen die Bootstour auf der Seine. Danach schlenderten wir noch ein wenig durch das Zentrum von Paris. So gegen 12.30 Uhr ging es dann schon wieder zurück nach Hause. Die Rückfahrt war ein echtes Erlebnis. Die türkische Tanzgruppe begann zu singen und zu tanzen und steckte Jeden im Bus mit der guten Laune an. So verging die Rückfahrt wie im Fluge. Gegen Abend kamen wir wieder etwas übermüdet zu Hause an. Alles in allem kann man sagen, dass man in der kurzen Zeit vieles vom Disneyland® Resort und Paris gesehen hat und die Reise nach Paris sich allemal gelohnt hat.

Viele Grüsse an alle die dabei waren – Euer Johannes vom jomotours-Team!

Insidertipps Amsterdam-Reisen

Juni 4, 2009

Hallo Jomo- und Amsterdam-Fans!

Ich muss Euch doch mal wieder schreiben, war es doch mal wieder ein super Jomo-Amsterdam-Kurztrip in die geliebte Stadt.
Nachdem wir dank Uli, der den Bus sicher nach Amsterdam fuhr, am Samstagmorgen früh bei blauem Himmel vor dem „Victoria“ ausgestiegen waren ging’s gleich mal rüber zum Bahnhof (Central station/CS) um einen der „Stop and Go-Busse“ zu bekommen.

stop and go bus

Diese grün/blauen Kleinbusse sind eine supergeniale Idee um kostengünstig und vor allem auf dem schnellsten Weg durch einen Großteil der Stadt zu kommen. Man kann den Bus überall auf seiner Fahrtstrecke per Handzeichen anhalten und überall dazwischen wieder aussteigen, bezahlt nur 1€ pro Fahrt und das Ticket gilt dazu noch 1h (wenn man also dazwischen aussteigt und innerhalb der 1h wieder einsteigt muss man kein neues Ticket lösen. Gut gell?)
Auf jeden Fall hatte ich mir vorgenommen, dass ich an einer besonderen location mein verspätetes „Geburtstagsfrühstück“ einnehmen wollte…..
– näheres gleich –

flohmarkt

Also: quer durch den Jordaan mit dem „Stop and Go“, vorbei an der Noorderkerk mit ihrem supergenialen Samstagmorgenmarkt (da müsst ihr unbedingt mal drüber laufen!). Die eine Hälfte des Marktes ist bestückt mit Ständen die leckeren Käse (handgemacht und nicht die Supermarkt- oder Touriware) verkaufen, dann gibt’s Stände die z.B. nur frische Pilze oder Fisch, Blumen, sämtliche Olivensorten, Gewürze, Blumen, biologische Produkte und noch vieles vieles mehr anbieten.
Außerdem könnt Ihr dort auch „poffertjes“ bekommen: die superleckeren winzigen Pfannküchlein, welche heiß mit einer Ladung Puderzucker und einem Klacks Sahnebutter per Holzstäbchen gegessen werden – echt und typisch holländisch!
Die 2. Hälfte des Marktes ist ein Flohmarkt mit Antiquitäten, Kitsch, second hand Klamotten, Kunst und diesen besonderen Dingen, die „Frau“ sieht und ab dem Moment nicht mehr ohne sie weiter leben kann (resp. will..). Somit ist der Flohmarkt der meist fatalere Teil des Marktes – aber ich weiß ihn zwischenzeitlich cooler anzugehen.

OK, der Markt findet genau an der und um die Noorderkerk statt. Falls ihr mal in der Ecke von Amsterdam steht und sie offen ist solltet ihr versuchen kurz rein zu sehen. Die Kirche ist die älteste im „Jordaan“ – dem ehemaligen Arbeiterwohngebiet Amsterdams und die erste protestantische Kirche dort. Sie ist in der Form eines X gebaut und die Kanzel steht mitten in der Kirche drin. Für uns sicherlich beim ersten Mal ein uriger Anblick (wenn es auch einige solche Kirchen in den ganzen Niederlanden gibt). Die Kirche besitzt einen kleinen ganz besonderen Schatz in Form der fest eingebauten „Knipscheer“-Orgel. Wenn ihr mal diese einmal bespielt hören solltet: Glückwunsch, betrachtet es als kleine Sternstunde Eures Lebens!

Ok, also weiter mit dem Stop and go-Bus.
Vorbei am Anne-Frank-Haus vor dem leider schon um 10.00 Uhr morgens immer superlange Schlangen von Menschen anstehen. Ein paar Meter weiter auf der anderen Grachtenseite ist das noch nicht lange geöffnete Tulpenmuseum (Amsterdam Tulip Museum). Diese kleine wunderbar (im Keller) präsentierte Ausstellung über die Geschichte der Tulpe ist für jeden der nur ansatzweise Tulpen mag ein MUST! – oben im Laden kann dann auch so ziemlich alles über und mit Tulpen drauf erstanden werden – SUCHTFAKTOR….

Weiter mit dem Bussle – rasend schnell vorbei am Denkmal für die NL-weit bekannten Personen des Jordaans über einige Grachten und Brücken. Keiner von uns würde – unterwegs mit dem eigenen Auto – in dieser Stadt so derart schnell fahren. Unbedingt festhalten!!!
Dann heißt’s aussteigen und mit den guten Tipps der Chauffeurin bepackt links rüber weiterlaufen.
Und da ist es: METZ & Co., ein ziemlich großes grau-braunes wuchtiges Eckhaus das infolge seiner Stockwerke wie ein Schiff vor einem steht.
Ein Blick nach oben bringt mir das Lächeln auf die Lippen – da oben ist es…..

metz

Ok, rein (eigentlich ist Metz & Co ein super edles Kaufhaus für teure Herren-, Damen-, Schuh- und Sportmode – mit einem superschönen marmornen Treppenhaus – aber das ist heute unwichtig..).
Ja, und wenn „Frau“ dann erst mal die 6 Etagen hochgekeucht ist öffnet sich mit der letzten Türe eine ganz andere Welt. Diese heißt „M“ ist ein Café-Restaurant im stylishen modern-Stil und hat runde oder schräge Fenster an allen 4 Wandseiten = Megaaussicht auf die ganze Stadt!
DA frühstücken – über den Dächern von Amsterdam – Leute, dass solltet Ihr echt mal einplanen.
OK, das Frühstück (Spiegelei, Toasts, etwas Salat mit Deko, Marmelade und Honig mit Kaffee) kostet mal kurz schlappe 17 Euro – ist aber den Ausblick mehr als wert.
Ihr könnt auch von der Karte einen einfaches kopje koffie (Tässchen Kaffee) bestellen und den Ausblick genießen.
Man kommt sich vor wie Gulliver – die Möwen fliegen unter einem durch, man sieht die Fließgeschwindigkeit der Grachten anhand von vorbeitreibenden hineingeworfenen Stühlen und den Nebel sich lichten der die ersten Schatten der kommenden Sonne freigibt. Die Häuser sehen von oben aus wie eine etwas zu groß gebastelte Eisenbahnanlage. Herrlich!

Ich bin stundenlang versumpft da oben… und das noch nicht zum letzten Mal!

Ihr werdet also mal wieder hier lesen können, was es sonst noch so zu entdecken gibt im „Venedig des Nordens“.

Anbei noch ein Bild von Chester – dem kleinen Hasen, der mich immer begleitet.

chester

Er ist ein großer Kunstkenner (er geht am liebsten ins Museum), ist ewig neugierig und trinkt am liebsten sein geliebtes „kopje koffie“ an besonderen Plätzen in der Stadt..
Und wenn ihr DEN mal an meinem Rucksack baumeln seht, der immer vorne im Bus an der Scheibe steht wenn ich Euch als Gäste an Bord begrüßen darf, dann wisst Ihr, wer Rea242 ist 😉
Bis ganz bald mal wieder – unterwegs mit JOMO!

Eure
Rea242*