Insidertipps Amsterdam-Reisen

Hallo Jomo- und Amsterdam-Fans!

Ich muss Euch doch mal wieder schreiben, war es doch mal wieder ein super Jomo-Amsterdam-Kurztrip in die geliebte Stadt.
Nachdem wir dank Uli, der den Bus sicher nach Amsterdam fuhr, am Samstagmorgen früh bei blauem Himmel vor dem „Victoria“ ausgestiegen waren ging’s gleich mal rüber zum Bahnhof (Central station/CS) um einen der „Stop and Go-Busse“ zu bekommen.

stop and go bus

Diese grün/blauen Kleinbusse sind eine supergeniale Idee um kostengünstig und vor allem auf dem schnellsten Weg durch einen Großteil der Stadt zu kommen. Man kann den Bus überall auf seiner Fahrtstrecke per Handzeichen anhalten und überall dazwischen wieder aussteigen, bezahlt nur 1€ pro Fahrt und das Ticket gilt dazu noch 1h (wenn man also dazwischen aussteigt und innerhalb der 1h wieder einsteigt muss man kein neues Ticket lösen. Gut gell?)
Auf jeden Fall hatte ich mir vorgenommen, dass ich an einer besonderen location mein verspätetes „Geburtstagsfrühstück“ einnehmen wollte…..
– näheres gleich –

flohmarkt

Also: quer durch den Jordaan mit dem „Stop and Go“, vorbei an der Noorderkerk mit ihrem supergenialen Samstagmorgenmarkt (da müsst ihr unbedingt mal drüber laufen!). Die eine Hälfte des Marktes ist bestückt mit Ständen die leckeren Käse (handgemacht und nicht die Supermarkt- oder Touriware) verkaufen, dann gibt’s Stände die z.B. nur frische Pilze oder Fisch, Blumen, sämtliche Olivensorten, Gewürze, Blumen, biologische Produkte und noch vieles vieles mehr anbieten.
Außerdem könnt Ihr dort auch „poffertjes“ bekommen: die superleckeren winzigen Pfannküchlein, welche heiß mit einer Ladung Puderzucker und einem Klacks Sahnebutter per Holzstäbchen gegessen werden – echt und typisch holländisch!
Die 2. Hälfte des Marktes ist ein Flohmarkt mit Antiquitäten, Kitsch, second hand Klamotten, Kunst und diesen besonderen Dingen, die „Frau“ sieht und ab dem Moment nicht mehr ohne sie weiter leben kann (resp. will..). Somit ist der Flohmarkt der meist fatalere Teil des Marktes – aber ich weiß ihn zwischenzeitlich cooler anzugehen.

OK, der Markt findet genau an der und um die Noorderkerk statt. Falls ihr mal in der Ecke von Amsterdam steht und sie offen ist solltet ihr versuchen kurz rein zu sehen. Die Kirche ist die älteste im „Jordaan“ – dem ehemaligen Arbeiterwohngebiet Amsterdams und die erste protestantische Kirche dort. Sie ist in der Form eines X gebaut und die Kanzel steht mitten in der Kirche drin. Für uns sicherlich beim ersten Mal ein uriger Anblick (wenn es auch einige solche Kirchen in den ganzen Niederlanden gibt). Die Kirche besitzt einen kleinen ganz besonderen Schatz in Form der fest eingebauten „Knipscheer“-Orgel. Wenn ihr mal diese einmal bespielt hören solltet: Glückwunsch, betrachtet es als kleine Sternstunde Eures Lebens!

Ok, also weiter mit dem Stop and go-Bus.
Vorbei am Anne-Frank-Haus vor dem leider schon um 10.00 Uhr morgens immer superlange Schlangen von Menschen anstehen. Ein paar Meter weiter auf der anderen Grachtenseite ist das noch nicht lange geöffnete Tulpenmuseum (Amsterdam Tulip Museum). Diese kleine wunderbar (im Keller) präsentierte Ausstellung über die Geschichte der Tulpe ist für jeden der nur ansatzweise Tulpen mag ein MUST! – oben im Laden kann dann auch so ziemlich alles über und mit Tulpen drauf erstanden werden – SUCHTFAKTOR….

Weiter mit dem Bussle – rasend schnell vorbei am Denkmal für die NL-weit bekannten Personen des Jordaans über einige Grachten und Brücken. Keiner von uns würde – unterwegs mit dem eigenen Auto – in dieser Stadt so derart schnell fahren. Unbedingt festhalten!!!
Dann heißt’s aussteigen und mit den guten Tipps der Chauffeurin bepackt links rüber weiterlaufen.
Und da ist es: METZ & Co., ein ziemlich großes grau-braunes wuchtiges Eckhaus das infolge seiner Stockwerke wie ein Schiff vor einem steht.
Ein Blick nach oben bringt mir das Lächeln auf die Lippen – da oben ist es…..

metz

Ok, rein (eigentlich ist Metz & Co ein super edles Kaufhaus für teure Herren-, Damen-, Schuh- und Sportmode – mit einem superschönen marmornen Treppenhaus – aber das ist heute unwichtig..).
Ja, und wenn „Frau“ dann erst mal die 6 Etagen hochgekeucht ist öffnet sich mit der letzten Türe eine ganz andere Welt. Diese heißt „M“ ist ein Café-Restaurant im stylishen modern-Stil und hat runde oder schräge Fenster an allen 4 Wandseiten = Megaaussicht auf die ganze Stadt!
DA frühstücken – über den Dächern von Amsterdam – Leute, dass solltet Ihr echt mal einplanen.
OK, das Frühstück (Spiegelei, Toasts, etwas Salat mit Deko, Marmelade und Honig mit Kaffee) kostet mal kurz schlappe 17 Euro – ist aber den Ausblick mehr als wert.
Ihr könnt auch von der Karte einen einfaches kopje koffie (Tässchen Kaffee) bestellen und den Ausblick genießen.
Man kommt sich vor wie Gulliver – die Möwen fliegen unter einem durch, man sieht die Fließgeschwindigkeit der Grachten anhand von vorbeitreibenden hineingeworfenen Stühlen und den Nebel sich lichten der die ersten Schatten der kommenden Sonne freigibt. Die Häuser sehen von oben aus wie eine etwas zu groß gebastelte Eisenbahnanlage. Herrlich!

Ich bin stundenlang versumpft da oben… und das noch nicht zum letzten Mal!

Ihr werdet also mal wieder hier lesen können, was es sonst noch so zu entdecken gibt im „Venedig des Nordens“.

Anbei noch ein Bild von Chester – dem kleinen Hasen, der mich immer begleitet.

chester

Er ist ein großer Kunstkenner (er geht am liebsten ins Museum), ist ewig neugierig und trinkt am liebsten sein geliebtes „kopje koffie“ an besonderen Plätzen in der Stadt..
Und wenn ihr DEN mal an meinem Rucksack baumeln seht, der immer vorne im Bus an der Scheibe steht wenn ich Euch als Gäste an Bord begrüßen darf, dann wisst Ihr, wer Rea242 ist 😉
Bis ganz bald mal wieder – unterwegs mit JOMO!

Eure
Rea242*

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