Reisebericht von der Busreise zum Karneval nach Venedig

Hallo, ihr da draußen!

Hier ist für euch ein Reisebericht von der Busfahrt zum Karneval nach Venedig!

Das muss man nicht nur gesehen sondern auch einmal erlebt haben!

Venedig, die Lagunenstadt mit seinen zahlreichen Kanälen lud auch dieses Jahr wieder zu einem seiner festlichsten Höhepunkte des Jahres – dem Karneval.

Nach unserer nächtlichen Fahrt über die Schweiz, Lugano, Mailand und Verona in Italien, kamen wir erholt am frühen Morgen in Venedig an. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel machten wir uns zu Fuß, einige auch per Boot, auf den Weg in das Herz Venedigs, dem „Piazza San Marco“. Unser Weg führte uns durch kleine Gässchen, vorbei an kunstvoll verzierten Brücken, und wunderschönen alten Häusern im venezianisch-gotischen Baustil. Neue Fassaden sucht man in Venedig vergebens, die Stadt besticht gerade durch ihren alten, ja fast schon teilweise baufälligen Charme. Die morgendliche Ruhe in den Straßen lässt es auch noch zu an den einen oder anderen Schaufenstern zu verweilen. Kunstvolle Karnevalsmasken und Kostüme werden in fast jedem zweiten Geschäft angeboten. Auch das weltberühmte Muranoglas sieht man nicht allzu selten hinter den Fensterscheiben der kleinen Läden.

Am „Canal Grande“ angekommen haben wir letztendlich den schneereichen Alltag in Deutschland hinter uns gelassen und genießen die wärmende Sonne und das geschäftige Treiben auf Venedigs Hauptverkehrsader. Geschäftstüchtige Gondoliere warten schon auf die ersten Gäste und auch wir machen uns weiter auf den Weg in Richtung „Ponte di Rialto“, der Rialtobrücke. Die Rialtobrücke ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt und besticht vor allem durch seine Größe und Schönheit. Da die Brücke über den Canal Grande führt bietet sie sich gerade dazu an ein paar wunderschöne Fotos vom Kanal und seinen Palästen zu machen. Ein einzigartiger Blick über die Dächer Venedigs!

Ein paar Gassen und Kanäle später kommen wir am „Piazza San Marco“, dem Markusplatz an. Schon nach den ersten Metern schwappt uns das erste Lagunenwasser um die Schuhspitzen. Mit Plastikbeuteln und Gummistiefeln gewappnet machen wir uns auf, die ersten Meter um die „Basilica di San Marco“ zu erkunden. Der Markusplatz im Glitzern der Sonne, welches sich auf dem Wasser widerspiegelt, und seinen einmaligen Bauwerken bilden zusammen ein vollkommenes Bild. So langsam füllen sich die Gassen und Plätze und wir machen uns auf den Weg zur südlich gelegenen Hauptuferstraße Venedigs.

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Hier befinden sich alle paar Meter Bootsanlegestellen und Gondelfahrten-Anbieter. Die ersten verkleideten und maskierten Menschen treffen wir an und einen Moment später ist man auch schon umringt von zahlreichen Fotografen. Wir gönnen uns eine kleine Pause am Ende der Uferstraße, fernab der Touristenströme und genießen die Sonne. Musik dringt von überallher durch die Straßen und Kanäle.

Weiter südlich Richtung „Isola San Pietro“ treffen wir immer mehr auf Einheimische. Frisches Obst und Gemüse wird angeboten und auch hier sehen wir immer öfters Menschen mit Kostümen, die gerne bereit sind für ein Foto zu posieren. Die kleinen Gassen und Kanäle zeigen hier ein ganz anderes Bild von sich. Wäscheleinen überspannen die Wasserstraßen und auch auf den Nebenstraßen geht es sehr viel ruhiger zu.

Um 15 Uhr erwartet uns unsere Stadtführerin Frau Ruchetto zwischen den zwei großen Säulen, die den Markusplatz begrenzen. Sie gab sich sehr viel Mühe uns die die Entstehung Venedigs und seiner zahlreichen Bauwerke näher zu bringen, was in der Menge von ca. 150.000 Schaulustigen nicht ganz einfach ist.

In den frühen Abendstunden werden zu klassischer Musik die ersten Kostüme auf einer großen Bühne im Zentrum des Platzes vorgeführt. Die Wunderbare Vielfalt der Kostüme erstaunt bestimmt jedes Jahr wieder auch den eingefleischtesten Venedig-Kenner! Von klassischen schwarz-weiß-Roben, Federhüten, glitzernd-wallenden Stoffen über Casanova-Verkleidungen bis hin zu selbst gebastelten Arche Noah-Booten. Es gibt Nichts was es nicht gibt!
Gegen später gönnen wir uns noch einen leckeren Kaffee und machen uns dann auch wieder pünktlich und mit wunderbaren Eindrücken auf den Rückweg zu unserem Bus.

Viele Grüße an eine wundervolle Reisegruppe!

Bis zum nächsten Mal!!!

Eure Anke

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