Städtereise nach Amsterdam mit jomotours 19.03.

Zugegeben: seit letztes Wochenende weiß ich, dass Amsterdam mehr zu bieten hat als Coffeeshops, Käse, Tulpen und Klocks.
Jetzt weiß ich nämlich, wie wunderschön, einmalig und vielfältig Amsterdam sein kann, wenn man offen genug ist die Stadt so auf sich wirken zu lassen, um seinen Liebreiz wahrzunehmen.
Kaum zu glauben, was alles in 12h Aufenthalt zu entdecken und bestaunen gibt. Angefangen mit dem Viertel Jordaan, wo wir nach unserer Ankunft einen leckeren Amsterdamer Frühstück zu uns genommen haben: Toast (toastje) und einen verkehrten Kaffee (de koffie verkeerd = Milchkaffee) bis hin zum Besuch des Rotlichtmileus über Anne Frank Huis und mehr.

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Nachdem benannten Frühstück ging es gestärkt weiter. Wir haben es uns nicht nehmen lassen in einem Käseladen, alle möglichen Käsesorten zu probieren. So etwas muss einfach ausgekostet werden. Als wir an einer Confiserie vorbeiliefen, lief uns auch schon beim hineingehen das Wasser im Munde zusammen: und auch hier hieß es bitte PROBIEREN – und bedankt!

Die engen Gässchen führten uns irgendwann zur Noorderkerk. Dort befindet sich Amsterdams Samstagsmorgenmarkt, in dem es wirklich alles gibt. Und wenn ich alles mein, dann mein ich wirklich alles! Probiert haben wir zum ersten mal die berühmten Poffertjes mit Butter und Puderzucker. Wirklich sehr lecker und typisch holländisch.

Leider blieb das Wetter nicht ganz so sonnig wie gedacht. Es regnete ganz schlagartig. Aber wir wussten uns zu helfen und winkten einen „Stop and Go“ – Bus per Handzeichen auf unserer Fahrtstrecke. Er hielt vor uns an, und mit einem 1 € Fahrticket, sind wir bis ans Ende der Fahrstrecke gefahren und haben eine andere Art von Sightseeingtour gemacht: preiswert und „bequem“ (festhalten: die Busfahrer rasen durch die engen Straßen).

Wer Amsterdam zum ersten mal besucht, der sollte es sich nicht nehmen lassen an einer Grachtenrundfahrt teilzunehmen. Auch wir nahmen an der einstündigen Fahrt teil und haben Amsterdam ein weiteres mal aus einer anderen Sicht erkunden können.

Gegen Abend, nachdem wir erneut in den Genuss der Poffertjes gekommen sind, ging es dann direkt zum berühmten Amsterdamer Rotlichtmilieu. Unglaublich, dass das „Viertel“ de Wallen eigentlich um eine katholische Kirche einst entstanden ist und als Tradition immernoch existiert. Die Regierung überlegt sich das Prostitutionsviertel ganz zu verbieten oder wo anders zu verlegen. Die Bevölkerung ging auf die Barikaden, denn für sie gehört de Wallen zu Amsterdam und ohne das, ist die Stadt nicht das was sie eben nunmal ist.

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Überall wo die Häuser und die einzelnen Gassen rot beleuchtet sind weiß man genau wo man sich befindet und sobald man diese verlässt steht man urplötzlich und total unerwartet im Chinatown.

Etwa eine Stunde vor Abreise schlenderten wir gemütlich die Nieuwendijk, vorbei an das Vodka-, und Sexmuseum bis wir an der Haltestelle des Hotel Victoria auf unseren Reisebus warteten.

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Am Ende des Tages haben wir es geschafft das „Venedig im Norden“ auf einer abwechslungsreichen Weise kennen zu lernen. Letztendlich kommt man aus dem staunen gar nicht mehr heraus. Und ich weiß jetzt schon, dass ich Amsterdam ein weiteres mal mit jomotours besuchen gehen werde – denn ich weiß jetzt das Amsterdam wohl immer für eine Überraschung gut sein wird.

In diesem Sinne: I amsterdam

Labrini vom jomo-Team

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